Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag 8 - 16 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr
und nach Vereinbarung

Gelenktherapie (Radiosynoviorthese, RSO)

Ziel:

Die RSO bietet die Möglichkeit bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie aktiven Arthrosen (vor allem betroffenen
hiervon ist das Kniegelenk) oder Rheumaerkrankungen mittels Injektion eines schwach radioaktiven Mittels in das
betroffene Gelenk eine dauerhafte, oft mehrere Jahre anhaltende, Schmerzstillung bzw. zumindest Linderung zu erreichen.

Ebenso kann dadurch eine Endoprothese im besten Fall gar nicht notwendig werden oder aber der Zeitraum bis zu
einer Operation um Jahre verlängert werden. Dieses Therapieverfahren wird seit mehr als 15 Jahren angewendet
und zeichnet sich neben der einfachen Durchführung durch die sehr gute Wirksamkeit aus.

Prinzipiell können fast alle Gelenke damit behandelt werden, am häufigsten wird aber die RSO am Kniegelenk durchgeführt.

Bei den übrigen Gelenke ist eine Röntgendurchleuchtung zur RSO vorgeschrieben,
so dass hierfür eine sehr gute Kooperation mit dem Universitätsklinikum Halle besteht.

Weiterführende Informationen zum Thema Gelenktherapie (Radiosynoviorthese, RSO) finden Sie auch auf rso-behandlung.de.

Ablauf:

Vorbereitend muss eine Knochenszintigraphie durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob eine Therapie durchführbar ist.
In einem ausführlichen Gespräch erläutern wir mit Ihnen den Befund und erklären Ihnen den Ablauf.

Die eigentliche Therapie ist eine normale Gelenkpunktion, wobei eine schwach radioaktive Substanz in das Gelenk gespritzt wird.
Die Prozedur dauert nur wenige Minuten und wird kaum unangenehm empfunden.

Der eigentliche Wirkungseintritt kommt meistens erst nach mehreren Wochen, so dass nach 4 – 6 Monaten
eine gesetzlich vorgeschriebene Nachuntersuchung bei uns erfolgt und der Therapieerfolg kontrolliert wird.

Die RSO kann mehrere Male wiederholt werden und ist vollkommen nebenwirkungsfrei
und ebenso Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Leistungen: